SDV – Gib Schweiß keine Chance

Die öffentlich Rechtlichen machen Werbung, Werbung, Werbung und zusätzlich ziehen Sie der Bevölkerung das Geld aus der Tasche. Wir von voll Blond tun dies natürlich nicht, sind ja nicht die Mafia – zumindest noch nicht. Aber auch wir müssen Werbung machen.

Du hast Probleme mit Schweiß. Stinkst fast immer penetrant danach und auf Deinen Shirts und Hemden bilden sich häßliche Schweißflecken? Ab sofort haben wir die Lösung für Dich!

SDV, das neue Produkt von Shit from the World Inc. bietet eine fantastische Lösung. Biologisch abbaubar und ohne Treibhausgase. Du hast mal wieder die Nase voll von Deinen Schweißrändern unter den Achseln? Dann kaufe unseren 1 Liter Eimer. In diesem befindet sich Flüssighundescheisse. Einfach Plastikdeckel lösen und Inhalt von der Schulter an über den Arm giessen. Schon nach wenigen Sekunden gehören der Schweißgeruch und die Flecken der Vergangenheit an. Und für die ganz schweren Fälle gibts den 10 Liter Kanister SDV Ultra, mit nur ausgesuchter rehbrauner Hundescheisse von den ganz großen Hunden. Einfach Verschlußkappe lösen, Kanister über den Kopf heben und abgießen, schon nach kurzer Zeit bist Du den Schweiß am ganzen Körper los. Das große Extra – ohne Solarium scheisse braun aussehen.

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Das Fahrrad fahren

Viele fahren gerne Rad,
weils irgendwas besond’res hat.
Man kommt voran, steht nicht im Stau.
Ob Kind, ob Mann, ob Hund, ob Frau.

Da gibt es was, was Ihr nicht wisst,
das Fahrrad fahr’n gefährlich ist,
denn wenn Ihr auf dem Sattel sitzt,
sich dieser dann ins Weichteil frisst.

Die Übelkeit bekommt der Mann,
weil Hoden quetschen Schmerzen kann,
bei Frauen liegt es an der Ritze,
denn Sattel, die mit scharfer Spitze.

Die dringen unverhohlen ein,
sie kommen immer tiefer rein,
dann plötzlich gibts nen lauten Schrei,
und der Orgasmus ist vorbei.

Doch auch der Hintern hat’s nicht leicht,
dem es meist schon nach kurzem reicht,
er reibt sich auf, wird platt gedrückt,
der Slip bald in die Spalte drückt.

Doch schlimmer wirds, wenn man vergisst,
das an dem Rad kein Sattel ist,
man steigt hinauf, und setzt sich hin,
ist Eisen dann im Dickdarm drin.

Der Schmerz ist sicher erst vorbei,
kommt man von dieser Stange frei,
bricht plötzlich ein der dicke Frust,
Man hat auf’s Radfahr’n keine Lust.

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Matzes Tagebuch 26 – Drogen, Krieg und andere Dinge

Es ist nun gerade wieder einmal das große Thema. Afghanistan berät über die eigene Zukunft und aus über 70 Ländern sind Vertreter herbei geeilt um das Interesse des Landes oder vielleicht (wahrscheinlich ganz sicher) über die eigenen Interessen zu beraten.

Der Afghanische Präsident kam auf die glorreiche Idee die Taliban (sind diese bärtigen mit Turbanen auf dem Kopf und häufig explosive Gürtel tragende) mit ins Boot zu holen und gemeinsam die Zukunft ohne Anschläge und Korruption zu planen.

Karsai (der afghanische Präsident) will zu dem ab 2014 das Land ohne ausländische Hilfe führen. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob nicht gerade dieser Präsident im Korruptionssumpf die Spitze, der Mittelteil und das umfangreiche Ende ist. Würde Karsai einen Turban tragen und einen Bart, hätte er vielleicht große Ähnlichkeit mit Bin Laden. Man weiß es ja nicht so genau. Wahrscheinlich sagt er sich, ich kann nicht jeden Tag irgendeine Bombe zünden. Würde vielleicht ein falsches Bild auf Ihn werfen.

So werden hier mal ein paar Amis, da mal ein paar Briten und dort mal ein paar Deutsche unter die Erde gebracht. Gut ok, ist halt Krieg. Aber wer kämpft da eigentlich gegen wen. Es scheint als würde nur eine Partei kämpfen. Die Taliban offensiv, die NATO defensiv, den einen ist Sterben Gottes Glück, den anderen ist es sinnloses dahin siechen. Wozu also vor Ort sein? Um die Menschen dort zu beschützen? Irgendwie scheinen mehr zu sterben als vorher. Von den NATO-Soldaten mal ganz abgesehen.

Aber das ist nun mal so in der heutigen Zeit.

Sein wir ehrlich. Für die einen ist es Krieg (die Betroffenen vor Ort), für die anderen scheint es eine Art Beschäftigungstherapie zu sein (die die in den Kommandozentralen sitzen). Und sollte langeweile aufkommen, kann man ja nebenher die Gefallenen Kameraden begraben, ein paar Beileidsbekundungen schreiben und neues Blut in Richtung Afghanistan schicken.

Schöne heile Welt.

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Matzes Tagebuch 25 – Rauchen (1)

Ab sofort habe ich mich dazu entschlossen mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchen soll ja sehr ungesund sein, behauptet man. Da so eine Vornehmung ziemlich kompliziert und beschwerlich ist, möchte ich das ganze nun die nächsten Monate unter anderem hier festhalten.

Die Weltmeisterschaft ist vorbei, Spanien ist Weltmeister. Gut, das war schon vor der WM ziemlich sicher. Aber gerade so ein Großereignis erweckt in den meisten Männern und auch bei etlichen Frauen den Drang es sich richtig gut gehen zu lassen. Fast jeden Tag 12 Bier dazu 3 Schachteln Kippen und gelegentlich mal was gesundes. So was wie Currywurst mit Pommes, Döner oder 5 Cheeseburger. Das Rauchverhalten wurde somit halbwegs ausgereizt.

Nun dachte ich mir gestern es wird Zeit die Kippen an den Nagel zu hängen und Gesünder zu leben, vor allem aber auch Geld zu sparen. Das war die ersten 6 Stunden auch kein Problem, dann kam jedoch der erste Rückfall. Nun sitz ich hier und Rauche und denke mal sehen wie lange es beim nächsten mal klappt.

Immerhin noch besser als sich in der gleichen Häufigkeit in den Arm zu spritzen oder eine Line zu ziehen. Ich habe überlegt ob ich mir bei jedem Drang nach Kippen einen runterholen sollte. Aber das geht dann doch ziemlich stark auf die körperliche Physis. Mal davon abgesehen wird es von mal zu mal auch immer anstrengender. Als wäre das eigentliche Aufhören nicht schon anstrengend genug.

Häufig denkt man sich, ok für jeden Drang ein Bonbon oder ein Kaugummi. Wenn ich mir vorstelle man wäre Kettenraucher, würde man aufgrund der Häufigkeit nach einer Stunde schon Kotzen müssen. Oder aber man bekommt die Bonbons nicht mehr in den Mund weil man gar nicht so schnell lutschen kann, wie die Teile in den Mund fliegen.

Ich muss mir da also noch was einfallen lassen und halte Euch auf dem laufenden.

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Horst oder wie werde ich erwachsen – Kapitel 2

Kapitel 2 – Babystress und andere Katastrophen

Eine Woche später….

Gisela hatte sich halbwegs von der Entbindung erholen können. Ihr Mann Detlef berufstätig bei der Straßenreinigung hatte drei Wochen Urlaub bekommen und genießt mit seiner Frau, die ersten Tage mit Ihren Söhnen Udo und Horst.

„Schatz könntest Du mal dem kleinen die Windeln wechseln, inzwischen mache ich Udo was zu essen“, meinte Gisela zu Detlef. Detlef suchte im Kinderzimmer nach den Windeln und konnte Sie nach einer kleineren Suchaktion auch finden.

„Windeln“, dachte Detlef und machte sich ans Werk. Dann begann er zu überlegen, wie das gleich noch mal funktionierte. Auf der Verpackung fand er eine kleine Anleitung, wie man dem Baby die Windel anlegt. Plötzlich ging alles ganz schnell und Detlef stand mit dem kleinen im Arm in der Küche. „Das ging aber schnell“, meinte Gisela, worauf Horst entsetzlich zu schreien begann. „Hat der kleine schon wieder Hunger“, fragte Detlef und über gab Horst seiner Mutter. Sie nahm den kleinen an die Brust, doch anstatt an Ihr nach Milch zu suchen, schrie er weiter wie am Spieß. Gisela überlegte was der kleine für ein Problem haben könnte. Sie nahm Ihn mit und schaute nach der Windel. Sie erschrak, so was hatte Sie auch noch nicht gesehen. Ein merkwürdig zusammengeschnürtes Paket fand Sie vor. Der kleine wurde fast erdrückt, so fest hing die Windel an Ihm. Doch Giselas kraft und Tatendrang konnten die Windel nicht lösen, was Sie dazu bewegte mit härteren Mitteln vor zu gehen. Sie suchte sich eine Schere und schnitt die Windel in kleinen Stücken auseinander. Nach 1 ½ Minuten ward es vollbracht und der kleine konnte wieder richtig durchatmen. Die rote Druckstelle rieb Sie sofort mit Creme ein.

Inzwischen übernahm Detlef ganz selbstverständlich die Leitung in der Küche und kümmerte sich um das Wohlergehen von Udo. „Was wolltest Du denn gerne haben?“, fragte Detlef. Ich will einen Pudding, sagte Udo. „Du möchtest einen Pudding“, erwiderte Detlef. „Ja ich will einen Schokopudding“, so Udo. „Nein mein Sohn, Du möchtest einen Pudding“, erklärte Detlef. Gisela die mittlerweile an der Tür zur Küche stand, rief Detlef zu, „Wenn er einen Pudding haben will, dann gib Ihm einen Pudding“. Detlef der sich nun überrannt fühlte, erklärte nun Gisela den Unterschied und wie es nun mal richtig zu heißen hat. Gisela die in diesem Augenblick das Verständnis für Ihren Mann verloren hatte, machte sich persönlich auf den Weg zum Kühlschrank und übergab Udo den Pudding. „Wenn wir alle so lange diskutieren wie Du, wären wir schon längst verhungert“, sagte Gisela und machte sich mit den Kindern auf zum Esstisch. Detlef stand in der Küche und dachte die Alte kann einem manchmal den letzten Nerv rauben.

Apropo Nerv. Gerade wollte Detlef von der Küche ins Wohnzimmer spazieren, als erneut seine Frau vor Ihm auftauchte. Sie erklärte Ihm in kurzen, knappen Sätzen, das eine Windel kein Folterinstrument darstellen sollte, sondern einen entscheidenden Vorteil in Bezug auf Hygiene erzielt. Detlef hatte das schon begriffen und wusste mit der knappen Ausführung seiner Frau nichts anzufangen. Bis Gisela ihm klein Horst vor das Gesicht hielt und das Wort „Windel“ einmal vor- und einmal rückwärts buchstabierte. „Willst Du etwas bestimmtes von mir?“, fragte Detlef, was Gisela dazu bewegte Ihren Mann ins Kinderzimmer zu schicken. Sie legte klein Horst auf den Wickeltisch und zeigte mit dem Finger auf dessen Windel. Detlef bestätigte seiner Frau erneut das er dort auch eine Windel sehe, was er allein schon aus dem Grund wusste, weil er sie ja auch selbst angelegt hatte. Das war für Gisela das entscheidende Stichwort, worauf Sie Detlef auf den zerschnittenen Windelhaufen aufmerksam machte. „War dir langweilig“, fragte Detlef. Nun war Gisela mit Ihrer Geduld am Ende. „Wenn Du jemanden umbringen willst, ist das Deine Sache, aber bitte nicht meinen Sohn“, sagte Gisela. Detlef verstand wie so oft gar nichts mehr und Gisela führte Ihrem Mann einmal vor, wie eine Windel angelegt wird, was daraufhin auch bei Detlef angekommen war. Er entschuldigte sich bei seiner Frau, gab Horst einen Kuss auf die Stirn und setzte zum zweiten mal den Weg Richtung Wohnstube fort.

Fast hätte er es auch geschafft, wenn nicht dummerweise die Türklingel geläutet hätte. Wer stand vor der Tür Freund und Arbeitskollege Fridolin Feinbier mit Frau Sonja Feinbier. Es gab für Detlef zwei Menschen im Leben die er alles andere als gern zu Besuch kommen sah. Einmal seine Schwiegermutter und zum zweiten seinen Freund und Arbeitskollegen Fridolin Feinbier. Seine Frau konnte er von Anfang an nicht leiden. Was mittlerweile aber auch auf Gegenseitigkeit beruhte. Vor zwei Jahren erklärte Detlef volltrunken auf der Sylvesterparty der dort Anwesenden Partygemeinschaft, das er zwischen seiner Frau und einem Müllcontainer nicht unterscheiden könne, was einen kurzen Moment für Ruhe sorgte. Detlef war kurzzeitig der einzige der sich vor lachen den Bauch hielt, aber im Gegenzug nicht mehr bis Mitternacht auf der Feier bleiben konnte.

So waren nun die beiden bei Ihnen unangekündigt aufgetaucht mit einem Teddy im Arm und für die Alte einen Blumenstrauß. Detlef dachte, das hätten die auch per Post oder Kurier abliefern können. Gisela kam mit Horst im Arm nach vorne und begrüßte beide herzlich. Sie war die erste die sich für die Präsente bedankte und sollte auch die einzige am heutigen tage bleiben. Eigentlich hätte der Tag nicht schlimmer werden können, wenn nicht das zweite mal die Türklingel Besuch angekündigt hätte. An der Tür stand der Postbote und überreichte ein Paket. Detlef atmete tief durch und gab dem Postboten ein Autogramm. Er schloss die Tür und stellte das Paket vorerst in den Flur. Jetzt erstmal ne Abkühlung dachte Horst und machte sich auf den Weg in die Küche, wo warmer Möhrensaft auf Ihn wartete. Eigentlich angewidert von dem Geschmack trank er die Flasche leer und wischte sich seinen rot verschmierten Mund ab, ohne drüber nachzudenken, das diese Flecken aus weißen Hemden nicht unbedingt einfach zu entfernen sind. Doch Detlef merkte nichts und machte sich zum dritten mal auf den Weg in die Wohnstube. Diesmal aber mit einem gewissen Ekel. Das erneute Klingeln an der Tür kam Ihm diesmal wie eine Erlösung vor. Er machte ruhig die Tür auf und erschrak als er seiner Schwiegermutter gegenüber stand. „Wie geht es Dir?“, war das erste was Detlef fragte. Worauf seine Schwiegermutter sagte: „Wenn Du mich reinlassen würdest auf jeden fall schon besser.“ Am liebsten hätte er die Tür wieder vor Ihrer Nase zugeknallt, doch auch er musste mittlerweile einsehen, das dieser Tag nicht hätte schlimmer werden können. Oma Inge zog Ihre Schuhe aus, übergab Ihre Jacke Detlef und ging erstmal auf die Toilette um sich frisch zu machen. Danach suchte sie Ihren Enkel Udo und gab Ihm eine Tafel Schokolade, die dieser an sich nahm und sofort anfing diese zu verspeisen. Detlef nahm das Paket vom Flur was der Postbote brachte und ging damit in die Wohnstube. Er setzte sich neben seine Frau auf das Sofa und begann das Paket zu öffnen. „Oh, eine kleine Aufmerksamkeit von der Firma“, sprach Detlef und entnahm diesem einen Müllwagen und andere kleinere Spielsachen. Darunter war auch eine Grußkarte wo alle Arbeitskollegen unterschrieben haben. „Wie nett“ meinte Gisela. Fridolin erzählte den beiden, das er sich selbst darum bemüht hatte, von allen eine kleine Spende zu sammeln, was aber gar nicht so einfach war. Detlef überlegte wie er von dem Thema ablenken könne und bot allen Getränke an. Die erste die sich darauf meldete war seine versoffene Schwiegermutter, die um einen Cognac bat. „Reicht Dir ein Glas oder soll ich gleich die ganze Flasche mitbringen?“, fragte Detlef, der von seiner Frau einen bösen Blick zugeworfen bekam. Somit machte er sich auf den Weg in die Küche holte Cognac, Mineralwasser und zwei Flaschen von dem Möhrensaft, den er selbst schon probiert hatte. Er nahm sich ein Tablett und trug alles zusammen in die Wohnstube, stellte es auf den Tisch und setzte sich wieder zu Gisela. Den Möhrensaft müsst Ihr unbedingt probieren, meinte Detlef zu den Feinbiers, die sich angewidert anschauten. „Was machst Du mit Horst`s Möhrensaft?“, fragte Gisela. Horst ist doch noch viel zu klein für das Zeug, dachte sich Detlef. Gisela erzählte das sie schon mal vorgesorgt habe und dem Kind von Anfang an was gutes tun wollte. Damit Horst nicht so kräftig wird wie Udo. Apropo Udo, wo war der kleine fiese Racker eigentlich. Detlef stand auf und ging wieder aus der Wohnstube. Udo war immer noch mit der Tafel Schokolade beschäftigt die eindeutig Spuren in der Wohnung hinterlassen hatten. Er folgte der schmierigen Spur auf dem Teppich und fand Udo in Ihrem Ehebett vor dem Fernseher wieder. Völlig eingesaut saß er zwischen den Decken, die mittlerweile braun bepunktet wirkten. „Du Schwein“, schrie Detlef. „Mach das Du ins Bad kommst, aber schnell!“ schrie Detlef weiter. Mutter Gisela und Schwiegermutter Inge haben den kleinen Ausraster von Detlef vernommen und eilten zu Ihm ins Schlafzimmer. „Musstest Du dem Jungen wieder Schokolade geben, ein Bonbon hätte es doch auch getan. Er ist schon dick genug“ keifte Detlef, Inge an. „Nun sieh Dir diese Sauerei an“ blubberte Detlef. Inge drehte sich kopfschüttelnd um und lief zu Udo ins Bad, wo sie ihn erstmal tröstete. Gisela gab Ihrem Mann aber in diesem Punkt recht und versprach Ihm nachher mit Ihr zu reden. „Aber bitte solange Sie noch nüchtern ist“, sagte Detlef und verließ das Schlafzimmer. Er kam als erstes zurück ins Wohnzimmer, wo die Feinbiers sich mit Horst aufhielten. Plötzlich spuckte Horst und ein wenig der nun leckeren Flüssigkeit lief über Sonjas Kleid.  „Warum sollte er dich nun ausgerechnet mögen“, sprach Detlef zu Ihr. Sie verzog nur kurz das Gesicht, steckte Ihm die Zunge raus und wischte Horst mit seinem Lätzchen die Schnute wieder sauber. Sie zeigte auf den Möhrensaftfleck auf Detlefs Hemd und meinte zu Ihm das er für Flecken auf seiner Kleidung klein Horst ja nicht bräuchte. Fridolin lachte.

Die Feinbiers wollten eigentlich eh nur für einen kurzen Augenblick vorbeischauen und begaben sich wieder in Aufbruchstimmung. Detlef holte seine Frau und Sie verabschiedeten sich gemeinsam voneinander. Er schloss die Tür hinter den beiden wieder und war froh den ersten Teil der Meute wieder aus dem Haus zu haben.

Eines wusste er genau, so leicht würde er seine Schwiegermutter nicht aus dem Haus bekommen. Er ging zurück in den hinteren Teil der Wohnung, wo die Schwiegermutter und Gisela, die Sauerei im Schlafzimmer beseitigten. Der Flurteppich war schon gesäubert worden, was an den nassen Flecken zu erkennen war. Horst schlief mittlerweile tief und fest in seinem Kinderbett und Udo stand mit roten Augen im Badezimmer. Ein paar Minuten später hatten sich alle wieder in der Wohnstube versammelt. Inge wie nicht weiter verwunderlich griff als erstes die Cognac-Flasche und goss sich ein Glas voll. Sie setzte an und mit einem Zug war es auch schon wieder leer. Udo betrachtete Sie von der Seite. Heimlich steckte Sie Ihm was zum knabbern zu. Nüsse eine handvoll Nüsse. Eigentlich wäre dies im Verhältnis gesünder gewesen als Schokolade, wenn Sie nicht wieder Udos Nussallergie vergessen hätte. Gisela und Detlef nahmen dies nicht sonderlich wahr, da man eh daran gewöhnt war, das Udo irgendwas im Mund zermalmte.

Man begann sich so gut es ging mit Inge zu unterhalten, was aber von Minute zu Minute immer schwieriger wurde, was aber am immer geringer werdenden Flascheninhalt der Cognac-Flasche wiederum nicht weiter verwunderlich war. Mit der Zeit wurde Oma Inge immer lebhafter und Enkel Udo immer ruhiger. Ein schreien ließ Gisela aufspringen und nach klein Horst sehen. Detlef saß ohne etwas zu sagen auf dem Sofa und schaute Udo an, der mittlerweile die restliche Gesichtsfarbe verloren hatte. Oma Inge die von der Blickrichtung Detlefs mitbekam, wandte sich nun auch Udo zu und gab Ihm einen beherzten Knuff in die Seite, worauf dieser sich zu Ihr wandte und mitten in Ihren Schoß kotzte. Auch das rufen nach einem Eimer konnte nichts mehr daran ändern das Inges Oberschenkel in Nussbrauner Soße untergingen. Detlef sprach zu Inge Sie solle sitzen bleiben und warten bis ein Eimer mit warmem Wasser sowie ein Lappen vor Ort sei. Detlef machte sich auf ins Badezimmer um selber die Initiative zu ergreifen. Als er gerade dabei war, den Eimer zu füllen, stand auch schon Inge hinter Ihm und zog durchs halbe Haus nicht nur eine eklig braune Suppe sondern zusätzlich den damit verbundenen Geruch. Detlef völlig außer sich, nannte Sie eine Schnapsdrossel sowie einen Schmutzfinken. Zusätzlich fiel Ihm auf das Sie allein gekommen war und Udo demnach noch im Wohnzimmer saß. Somit lief er an der fast fortlaufenden Spur zurück und fand Udo völlig erschöpft in der Pfütze liegen. So eine Sauerei dachte Detlef und rief nach Gisela, die schon mit Horst im Arm herangestürmt war. Detlef nahm sich Horst und ging mit Ihm ins Kinderzimmer. Gisela kümmerte sich erst um Udo, dann um Mutter Inge und danach beseitigte Sie die Schweinerei. Detlef der nun völlig mit den Nerven am Ende war, rief ein Taxi, was dann auch bald kam und Schwiegermutter Inge nach Hause fuhr. Danach legten die beiden Erziehungsberechtigten Ihre Kinder ins Bett und lüfteten im restlichen Haus noch einmal richtig durch um mit halbwegs frischer Luft später schlafen zu gehen.

Der Tag neigte sich dem Ende. Detlef und Gisela unterhielten sich noch einen Moment lang über die Ereignisse des Tages und gingen dann völlig erschöpft zu Bett.

Die logische Konsequenz die halt gerade nach solchen Tagen vorherrschte, ein weinerliches Kind, was die Eltern zusätzlich um den Schlaf brachte. Gisela musste sich vier mal aus dem Bett bewegen um Horst zu stillen oder in den Schlaf zu wiegen. Detlef  war natürlich derjenige der bis in den Morgen durchschlief und von alledem nichts mitbekam. Gegen 10 Uhr am Morgen erblickten seine Augen den helllichten Tag und ein ausgeruhter Ehemann begann seinen Tag mit ruhigen Zügen. Die erste Frage an Gisela „Hast Du auch so gut geschlafen wie ich?“, die darauf nicht antworten wollte. Sie drehte sich um und schlief weiter. Detlef begann zu überlegen und wollte sich um ein leckeres Frühstück bemühen. Er öffnete die Schlafzimmertür und wurde von einem Gummipfeil mitten auf einen sehr Schmerzanfälligen Punkt getroffen. Der Aufprall war so stark, das sich Detlef 2 Minuten vor Schmerzen auf dem Boden krümmte. Udo dem nicht wirklich einfiel, das dies weh getan haben könnte, lachte sich halb tot, was er schnell bereute, nachdem er zwei Wochen Fernsehverbot bekam. Detlef schaute nach Horst, der einen merkwürdigen Hautausschlag zu haben schien. Rote Pusteln bedeckten sein Gesicht, wenn nicht zufällig dieses Muster auf dem Babyanzug weitergefolgt wäre, hätte Detlef leicht ins Schwitzen kommen können. Udo schien mehr als Langeweile gehabt zu haben, was ihm zusätzlich eine Woche Stubenarrest einhandelte. Horst schlief dennoch gerade tief und fest, so ließ Detlef die roten Punkte, Punkte sein und spazierte in die Küche um Kaffee aufzusetzen. Udo gab er den Auftrag den Tisch zu decken, was sich später als völliger Reinfall herausstellen sollte. So ging Detlef erstmal weiter ins Bad um sich frisch zu machen und Zähne zu putzen. Alles verlief nach Plan und nach 15 Minuten war er frisch geduscht und angezogen. Er schaute auf die Uhr und dann zu Gisela, die immer noch fest schlief. Er dachte daran Sie zu wecken, entschied sich dann aber dagegen und machte sich auf den Weg zum Frühstückstisch. Er blieb wie angewurzelt stehen und schaute auf den von Udo gedeckten Tisch. Er war bis oben hin gefüllt, mit allem was man sich nur hätte vorstellen können. Leider aber auch mit Sachen die nicht wirklich für einen Frühstückstisch geeignet waren. Von einer tiefgekühlten Ente bis hin zu einem selbstgebauten Turm aus schätzungsweise 50 Gläsern. Udo stand auf einem Stuhl und begann in das oberste Glas Orangensaft zu schütten. Detlef erkannte was sein Sohn vorhatte und rannte mit schnellen Schritten auf den Tisch zu. Durch den längeren Aufenthalt im Bad und der damit verbundenen Langeweile seines Sohnes übersah er glatt, eine Vielzahl von Spielsachen die vor dem Tisch postiert waren. Er kam ins stolpern und stürzte, erwischte dabei einen kleinen Plastikbagger der sofort ins Rollen kam und gegen das Tischbein krachte. Detlef stand mit einem Satz wieder auf und sah wie der Glasturm wackelte. Wie gebannt schaute er dem Geschehen zu und plötzlich stürzte der Turm in sich zusammen, ein lautes klirren und zerberstende Glassplitter flogen über den Tisch in alle Richtungen. Es dauerte ungefähr 30 Sekunden bis wirklich das letzte Glas zum stillstand gekommen war. Detlef schaute mit strenger Mimik zu seinem Sohn Udo der nur zu Ihm sagte „Ich war’s nicht“. Die darauf folgende Aufräumphase dauerte dafür umso länger. Nicht nur das beseitigen der Glassplitter, sondern auch ein Großteil der Nahrungsmittel wanderten in den Müll. Gisela die von dem Krach erwachte und kurze Zeit später vor Ort war, schickte Detlef gleich ins Bad. Auf einmal ein panischer Schrei. Detlef rannte wie ein wahnsinniger ins Kinderzimmer und sah Gisela völlig verstört vor dem Bett von Horst stehen. Sie zeigte mit Ihrem Finger auf das Gesicht von Horst. Detlef fing an zu lachen was Gisela überhaupt nicht verstehen konnte. Detlef brachte Ihr den Ausschlag auf Horst’s kleinem Strampelanzug näher und versuchte ihr damit zu verstehen zu geben, das dies nur ein Filzstiftauftrag war. Sie brauchte einen kurzen Moment um den Schock zu verkraften. Horst störte dies alles nicht. Er schlief weiterhin friedlich in seinem Bett.

Nach einem angenehmen Bad fühlte sich Gisela gleich besser und stillte den eben erwachten Horst. Nach einer Viertelstunde schlief Horst zufrieden weiter. Detlef hatte inzwischen den Wohnzimmertisch gedeckt um das Frühstück noch zu retten und so aß man zu dritt Brot mit reiner Butter. Mehr ließ sich auf die schnelle nicht mehr auftreiben. Besser so als gar nicht.

Detlef ging es dennoch gut, er liebte seine Familie und war mit dem frisch gewonnen Leben in der Familie mehr als zufrieden. Ein lebenslustiger Mensch von hagerer Gestalt. Seine Körpergröße von 1,85 m übertraf die von Gisela um 10 cm. Er trug keinen Bart und hatte ein eher rundes Gesicht, was Ihn rein vom Aussehen zu einem attraktiven Mann machte. Seine Frau Gisela nicht immer auf der Höhe des Geschehens, trug eine Brille und war wie Detlef eher eine Spargelstange, wie man es gerne in der Umgangssprache nannte. Ihr Gesicht verlief Oval. Ihre Haare rotbraun und Schulterlang, die sie am liebsten offen trug. Ein Gesicht, gepflegt, Ihre Augen groß und blau. Giselas Nase klein und stupsig. Genau wie Detlef war Sie ein hübsches Wesen. Ihr ältester Sohn Udo war ein pummeliger und für sein alter eher kleinwüchsiger Junge, der eher in die breite, als in die Höhe wuchs, so wie sich Detlef gerne ausdrückte. Kurze braune Haare, sowie eine etwas zu groß geratene Nase, die nicht wirklich zum Gesicht dazu gehören wollte. Seine großen Augen lagen weit zurückgezogen in der Augenhöhle, was ihn zusätzlich nicht gerade zu einem süßen Jungen machte, mal von den Segelohren abgesehen.

Nun saßen die drei am Wohnzimmertisch und aßen das eher spärliche Frühstück. Der Tag war mittlerweile in voller Blüte und man überlegte, was man mit Ihm machen könnte. Die Idee Oma Inge einzuladen, blockte Detlef sofort ab, mit dem Kommentar: „Könnten wir ebenso gut in eine Kneipe gehen“. Es war natürlich schwierig, gerade jetzt zusammen irgendwelche Unternehmungen zu machen, da man mit Horst und seiner ersten Woche Lebenserfahrung nicht wirklich flexibel war. Gisela erklärte, das die beiden Männer doch was zusammen unternehmen könnten und Sie kein Problem damit hätte alleine zu Hause zu bleiben. Gesagt getan. Detlef nahm Udo mit zum Fußball spielen, denn Detlef übte Leidenschaftlich gern diesen Sport aus. Häufig traf er sich mit Freunden und Arbeitskollegen um dem Hobby nachzugehen. Udo würde ein bisschen Bewegung sicherlich auch zu gute kommen. Dem passte diese Idee eigentlich weniger, da er auf dem Fußballplatz eher zum Gespött wurde. Aussagen wie „Fast hätte ich dich mit dem Ball verwechselt oder zwei Bälle haben nichts in einem Spiel zu suchen“, waren nur einige von denen die er ertragen musste. Auch wenn man manchmal annehmen konnte, das Detlef absichtlich seinem Jungen diesem Gespött aussetzte, liebte er ihn sehr.

Detlef sagte Udo, dann zieh dir mal die passenden Sachen an, damit wir uns auf den Weg machen können. 10 Minuten später stand Udo mit einem viel zu großen Shirt und eng anliegenden Leggins vor Ihm, was Detlef ein grinsen aufs Gesicht zauberte. „Willst Du einen Schönheitswettbewerb gewinnen“, fragte Ihn Detlef und beschloss Fairnishalber seinen Sohn dazu zu bringen seine Kleidungsauswahl noch einmal zu überdenken. Danach stand Udo mit einem Hemd mit Schulterträgern und eine zu kurz geratenen Sporthose vor Ihm. Egal, dachte sich Detlef und man machte sich auf den Weg.

Am Sportplatz angekommen erkannte Detlef einige seiner Freunde und so wurde ein Spiel organisiert. Über die Frage ob Udo heute als Ballholer oder als Ball agieren wolle, konnte dieser nicht lachen. Wie immer bei einer Mannschaftsaufstellung, wählte der jeweilige Kapitän nacheinander seine Leute ins Team. Der letzte war wie immer Udo, den nicht wirklich jemand haben wollte. So entschied sich zum Schluss Detlefs-Team eher aus Mitleid als aus Sportlicher Sicht, Udo ins Team zu holen. Position Torwart. Was eigentlich auch nicht anders zu vermuten war. Udo war nicht wirklich von dem Sport überzeugt, mal davon abgesehen hatte er Angst vor dem Ball und versuchte ihm soweit es ging fern zu bleiben, was als Torwart so seine Tücken hatte. Den ersten Angriffsturm des Gegners konnte er noch abwehren, auch wenn er sich nur abschießen ließ. Beim zweiten mal stellte er sich neben den Pfosten was zum ersten Gegentor und zu lautem Gelächter führte. Udos Mannschaftskameraden hatten nur wilde Flüche und dumme Sprüche auf Lager. Aus diesem Grund schickte Detlef seinen Sohn aus dem Tor und übernahm selber den Job. Gefährliche Idee, wie sich ziemlich schnell herausstellte. Beim ersten Abwehrversuch von Udo überrollte er gleich drei Mann, darunter zwei Mannschaftskameraden, die kurzfristig benommen waren und Ihn danach vom Spielfeld nahmen. Somit konnte endlich Fußball gespielt werden. Detlef hatte viel Spaß, Udo dagegen von langweile geplagt machte sich an Detlefs Rucksack zu schaffen in dem ein paar kleine Snacks sowie Getränke für Zwischendurch eingepackt waren. Detlef hielt lange auf dem Spielfeld aus und erst nach 1 ½ Stunden Spielspaß wurde eine Pause eingelegt. Er musste in seiner Pause leider feststellen, das von seinem Proviant nichts mehr übrig geblieben war und sich demzufolge bei Freunden um einen kleinen Erfrischungstrunk bemühen musste, den er natürlich auch bekam. Er sagte zu Udo, wenn er genauso gut fressen wie Fußball spielen könnte, hätten Sie ein echtes Talent in der Familie.

1 Stunde später machten Sie sich auf den Heimweg. An der Wohnungstür angekommen, vernahm man lautes Gelächter. Detlef schloss die Tür auf und sah im Flurspiegel die Couchgarnitur des Wohnzimmers, auf dem Inge mit Ihrem Geliebten Manfred und Gisela saßen und sich köstlich zu amüsieren schienen. Den ersten Spruch noch vor dem Hallo von Detlef lautete: „Es gibt genug Kneipen in der Stadt, da müsste man sich nicht bei Ihm zu Hause einen hinter die Binde kippen“. Udo schickte er gleich erstmal ins Bad. Er selber ging in die Wohnstube gab Gisela einen Kuss und verdrehte dabei die Augen. Zwei kleine Handschläge für Manni und Inge hatte er gerade noch übrig. Er meinte ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen ob man auch mal ohne Alkohol auskommen könnte. Er habe schließlich Kinder in der Familie und würde gerne mit Leuten verkehren die ein Vorbild für Sie darstellten. Seine Ansprache dauerte ganze 5 Minuten bis er zum Ende kam. Oma Inge klatschte begeistert in die Hände und fragte im lallenden Ton ob er nicht in der Politik besser aufgehoben wäre. Detlef äußerte sich mit den Worten: „Wenn die da alle so saufen würden, wie Du Inge, wären wir schon längst untergegangen“. Manni der dem Alkohol auch nicht gerade abgeneigt war, goss sich und Inge erstmal noch ein halbes Glas Schnaps ein, worauf Detlef nur einen Fluch aussprach. Gisela erklärte den beiden, das Detlef das nicht so meine wie er es sagte. Daraufhin hörte man aus dem hinteren Teil des Hauses ein lautes „Ich meine es immer so wie ich es sage“, worauf Gisela nur mit einem kleinen Lächeln mit den Schultern zuckte. Udo begab sich in sein Kinderzimmer und spielte. Detlef kam ins Wohnzimmer und so saßen Sie noch ganze 2 Stunden und mussten mit ansehen, wie Inge und Manni sich das Bewusstsein aus der Birne tranken. Detlef rief dann wie so oft ein Taxi um die beiden einerseits los zu werden zum anderen damit die beiden nach Hause kamen. Udo spielte mit dem von Oma geschenkten neuen Skateboard in der Wohnung, was zu kleineren Schäden an der Kinderzimmergarnitur führte. Mittlerweile neigte sich der Tag dem Ende nachdem das Säuferehepaar das Haus verlassen hatten. Man aß gemeinsam zu Abend und schaute sich zu dritt noch einen Film im Fernsehen an. Gegen 20 Uhr brachten Sie Udo ins Bett. Man ging früh zu Bett, da man von den letzten Tagen eher geschafft als entspannt war. Udo der irgendwann um 23 Uhr aufwachte spielte heimlich noch ein bisschen mit seiner Errungenschaft. Leise war er allemal, das musste er auch denn Horst schlief Nachts bei Ihm im Zimmer. Doch kurze Zeit später von erneuter Müdigkeit gepackt, ließ er das Skateboard rechts neben der Tür stehen und legte sich wieder schlafen. Gegen 1 Uhr in der früh, war es diesmal Detlef der durch seinen unruhigen Schlaf Horst schreien hörte. Er stand auf um nach klein Horst zu schauen. Am Kinderzimmer angekommen, trat er ein und erwischte mit seinem rechten Fuß das Skateboard. Dieses begann sich fortzubewegen und Detlef verlor den Halt. Er versuchte sich noch an dem nahe gelegenen Stuhl festzuhalten. Leider half es nichts. Er stürzte mit samt dem Stuhl zu Boden. Dabei riss er noch den in der Umgebung stehenden  Standfluter um, der wiederum mitten ins Spielzeugregal stürzte. Dabei lösten sich die drei Regalebenen und flogen mit samt den Spielsachen zu Boden. Detlef bekam zum ersten mal mit, das Udo einfach zu viele Spielsachen besaß nach dem er von der Hälfte getroffen wurde. Detlef lag sicherlich noch 5 Minuten am Boden bis er es schaffte sich von all dem Gerümpel mit Hilfe von Gisela und Udo zu befreien. Gisela starrte in das neu gestaltete Zimmer und war sichtlich bewegt darüber. „Mehr hättest Du bestimmt nicht verändern können“, meinte Gisela zu Ihm. „Beim nächsten mal mach einfach das Licht an, dies könnte den Schaden um ein vielfaches reduzieren“, ging es weiter. Detlef außer sich vor Wut. Er sprach mit lautem Ton, das Udo gefälligst seine Spielsachen nicht in den Weg zu stellen hätte, was Gisela nur mit einem Kopfschütteln abblockte. Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten und Horst gestillt und frisch gewindelt war, begaben sich alle erneut zu Bett. Kurz vor dem einschlafen erklärte Gisela, lieber wieder selber nach Horst schauen zu wollen, da es für alle beteiligten die sicherste und unproblematischste Lösung wäre. Detlef sagte Ihr, das es nun endgültig reiche und er schlafen wolle. So träumten alle wieder bis in den frühen Morgen.

Der nächste Morgen blieb verhältnismäßig ruhig. Detlef begann schon zeitig das Kinderzimmer halbwegs in den Zustand des vorangegangen Tages zu bringen. Es herrschte pures Chaos. Jeder der das Zimmer als Außenstehender betrachtet hätte, wäre auf die Idee gekommen, das dies das Werk von Einbrechern gewesen sein muss. Der Tag verlief bis zum Ende hin, daher ohne Zwischenfälle.

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Matzes Tagebuch 24 – Rentner

Ich habe mich in der letzten Zeit dazu entschlossen mein Fahrrad links liegen zu lassen und mich mehr aufs Laufen zu Konzentrieren. Auf Grund der Strassen- und Gehwegverhältnisse der letzten Tage und Wochen kam dabei dann aber auch oft Ernüchterung auf. Nun ist es ja so, wenn man zur Arbeit muss, das man so spät wie möglich von zu Hause aufbricht und dann mal einen Gang hochschaltet um es noch pünktlich zum Schichtbeginn zu schaffen.

Doch was passiert dann? Natürlich trifft man auf jede Menge Omis bei denen man nicht klar erkennen kann, ob Sie vor- oder rückwärts laufen. Kurz gesagt – sie halten einen unentwegt auf. Die vereisten Bürgersteige bieten meist nur eine Ideallinie die von den Rentnern unentwegt eingenommen wird. Man muss zum überholen also immer aufs blanke Eis. Und ist der Bürgersteig dann mal etwas breiter, dann trifft man auf einen ganzen Pulk von Omis die sich unterhalten und die Bürgersteige blockieren.

Themen wie die kleine Rente oder die alltäglichen Wehwehchen sind da natürlich in den Top3. Früher war natürlich alles besser. Und kommst Du dann mal bei einer Omi zu Besuch, ist das erste was man in Augenschein nimmt, der 150 cm große Plasmafernseher, den man gerade so von der Rente zahlen konnte. Nebenher nicht zu verachten die 50 Quadratmeter große Küche. Alles Edelstahl versteht sich ja von selbst. Im Wohnzimmer die Couchgarnitur echtes Leder und rechts die 3 x 5 Meter große Mahagonischrankwand. Man wird beim Anblick völlig geblendet weil darin jede Menge Schmuck ausgestellt ist. Die kleine 525er Gold Statue die in der Mitte mit 80 cm höhe einen kleinen Blickfang darstellt. Und dann wird nebenher die kleine Schmucksammlung herausgekramt, mit der schönen Diamantenkette die in der Mitte einen blauen Saphir enthält. Vor 2 Jahren aus den USA bei einer kleinen 8-wöchigen Urlaubsreise mitgebracht. Mal von den restlichen Ringen, Armbändern und Ketten, aus purem Gold- und Silber abgesehen.

Ach und man würde ja gerne viel mehr unternehmen und spazieren gehen. Aber man sitzt ja nur in der Wohnung fest. Sport wäre auch mal wieder drin, meint die 88-jährige. Gut denkst Du Dir, hast ja ein Herz für Rentner und nimmst die Alte mal mit ins Sportstudio. Stellst Sie aufs Laufband, die Geschwindigkeit auf 10 und schreist, jetzt renn Du Sau. Tja nicht ein Schritt hat Sie gemacht als Sie im hohen Bogen vom Laufband fliegt. Du läufst hinter her – schreiend versteht sich – und sagst. Sofort wieder Aufstehen. Erst groß rumtönen und dann auch noch simulieren.

Gut später stellt sich dann raus, das ein paar Rippenbrüche, ein Oberschenkelhalsbruch und eine schwere Gehirnerschütterung die Folge vom Sportstudiobesuch sind. Hätte Sie eigentlich wissen müssen, man sagt ja nicht umsonst “Sport ist Mord”.

Soll Sie halt zur Erholung mit Ihrer kleinen Rente eine Weltreise machen.

Apropo Goldschmuck. Wenn man sich jetzt vorstellt die Omis sehen Abends im Fernsehen die Goldankaufwerbung. Da wird gesagt, Goldschmuck in den beigefügten Umschlag fürgen und zurück senden. Jetzt arbeitet man da direkt und bekommt die Antwort. Zuerst nimmt man den Umschlag, der ist Festgeklebt an einem Sack der einen Umfang von 1 x 3 metern hat. Drinnen findet man dann einen Zettel, “hätte alles nicht in den Umschlag gepasst”. Und man will mal eine Kleinigkeit seines Goldschmucks verkaufen um die Rente ein wenig aufzubessern. Ja die Omis, die haben es aber auch nicht leicht.

Also liebe Politiker hört endlich auf die Renten zu Kürzen.

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Ich habe mich kurz und knapp auf Weihnachten vorbereitet

Lieber guter Weihnachtsmann,
heut hab ich eine Windel an,
damit ich dann von deiner Rute,
am Hintern nicht mehr so stark Blute.

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Matzes Tagebuch 23 – Weihnachtszeit

Nach einem Jahr völliger geistiger Ruhe und Erholung bin ich mal wieder soweit Probleme zu schaffen und kräftig auf die Pauke zu hauen. Es gibt ja diesen Anfang “Mit Pauken und Trompeten…”. Gerade in der Vorweihnachtszeit wo die Menschen meinen Ihr Mitteilungsbedürfnis wäre besonders stark.

Es ist dann natürlich auch so. Wer aber Glaubt er würde etwas neues und interessantes erfahren, wird ziemlich schnell eines besseren belehrt. Die Leute sind eher schlecht gelaunt und depressiv. Das was Sie einem mitteilen hat eher etwas von Mitleid. “Mir gehts so schlecht” oder “Ich bin so allein” gehören schon in die TOP10 der Aussagen. Ich würde das dann einfach noch erweitern mit den Punkten “Du stinkst”, “Du bist häßlicher, als die Kakalake in meinem WC” oder “Mach den Mund zu, auch ich habe das Recht auf reinen Sauerstoff”.

Aber Weihnachten ist ja auch die Zeit der Besinnung, der Ruhe, der Gnade (Gottes?). Wo Familien nach 11 1/2 Monaten wieder Kontakt zueinander aufnehmen um sich dann direkt zum Weihnachtsfeste mal wieder so richtig zu zerfleischen. Der Sinn des Lebens zu seinen Mitmenschen “Nett” zu sein, ist dann plötzlich aufgehoben, wobei komischer Weise gerade das zu Weihnachten ja im Vordergrund stehen soll.

Wir bekommen Wochenlang Post und Anrufe oder werden im Fernsehen darauf aufmerksam gemacht unsere Kohle locker zu machen für irgendwelche dubiosen Hilfsorganisationen die darauf hoffen, am Jahresende doch noch eine positive Bilanz zu erzielen. Damit sich dann der Vereinsvorstand zusätzlich zum Jahresausklang auf den Bahamas in einem 5 Sterne Hotel von den Strapazen der vorangegangenen 11 Monate erholen kann. Dann werden zusätzlich neue fiese Strategien entwickelt wie man der Bevölkerung im kommenden Jahr noch mehr Geld aus der Tasche ziehen könnte.
Natürlich darf von den Spendengeldern auch eine Villa auf Mallorca und ein neues Auto nicht fehlen, das hat man sich ja wohl verdient.

Doch das ist natürlich längst nicht alles. Du musst Dein Konsumverhalten zu Weihnachten stark ändern, wenn Du Dein soziales Umfeld auch im kommenden Jahr behalten willst. Ohne kostspielige Geschenke bist Du unten durch und keiner mag Dich. Ob Du Dich dafür dann neu verschuldest oder das kommende Jahr im letzten Loch leben musst um mit Deinen Kröten über die runden zu kommen, interessiert keine Sau. Wenn Du Pech hast, will genau dann auch keiner mehr was von Dir wissen. Dann bist Du depressiv. Und plötzlich eine Gefahrenquelle für die Deutsche Bahn…….!

Weihnachten ist also auch nur ein kommerzielles Fest, wo man sich gegenseitig belügt, wo man aus einem friedfertigen Fest einen Bandenkrieg auslöst und wo man zum Ende hin, völlig ausgelaugt und kraftlos ist. Welchen Sinn hat dieses Fest also noch.

Ich wünsche Euch trotz allem ein schönes Weihnachtsfest, wo Ihr beweisen könnt, das es auch ohne großartigen kommerziellen Schnick Schnack angenehm weihnachtlich sein kann. Wo man mit seinen Lieben in einer Runde ein leckeres Festmahl zu sich nimmt und wo die Kommunikation im Vordergrund steht. Um mehr sollte es bei Weihnachten nicht gehen.

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James Blond 007 – Ein Laster zu haben ist zu wenig

London, England

James Blond kommt von einer seiner vielen Missionen zurück und muss feststellen es hat sich einiges geändert. Miss Moneypenny erkennt Ihn nicht mehr.
„Hey wo wollen Sie hin. Sie haben unbefugtes Terrain betreten“, sagt Moneypenny.
“Ach Quatsch, bei Dir habe ich doch schon einige unbefugte Terrains betreten”, meint grinsend Blond und grabscht Ihr an Ihren prallen Hintern. Ein lauter Knall und Blond spürt einen leichten Schmerz am linken Ohr. „Treiben Sie Kraftsport Moneypenny?“, fragt Blond.
„Sicherheitsdienst“, ruft Moneypenny. Doch dann kommt auch schon „Jean“, einer der vielen Sonderagenten – den Bond schon einige Jahre kennt – und erklärt Ihm das am letzten Wochenende Moneypenny Ihr Gedächtnis durch übermäßigen Drogenkonsum verlor. Praktisch denkt sich Blond, vielleicht bekomme ich Sie dann heute Abend ins Bett. Verspüre so ein Druck in meiner Hodengegend.

„Du wirst schon von „P“ im Büro erwartet. Ein neuer Auftrag steht an.“, sagt Jean.
„P“?, Wer bitte ist „P“? fragt Blond.
“Ach stimmt, Du weißt ja noch gar nichts vom tragischen Unfall von „M“ und „N“ und „O“. Also „M“ ist letzte Woche bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen? Sie ist bei rot über eine verkehrsreiche Straße gelaufen und wurde von einem Auto überrollt. Sie war sofort Tod. „N“ war der Fahrer. Es muss ein Schock für Ihn gewesen sein. Er fuhr ohne zu Bremsen auf eine Tankstelle, raste in einen dort stehenden Tanklaster. Auf Grund des Aufpralls, entzündeten sich die Wagen sofort und explodierten mit einem lauten Knall. Sehr traurig das ganze”, erzählt Jean.
“Und was ist mit „O“ passiert”?, fragt Ihn Blond.
Ach ja „O“, erzählt Jean weiter. „O“ war gerade beim Tanken als der Unfall geschah. Zufälle gibt’s. Traurig, traurig. Aber nun gut der langen Worte. Du wirst von „P“ erwartet”.

Blond macht sich auf den Weg zu „P“. Öffnet die Bürotür und geht hinein.
“Aaaahhhh Blond, da sind Sie ja, das wurde aber auch Zeit”, meckert eine kleine Gestalt. “Wo haben Sie denn wieder die ganze Zeit gesteckt?”
„Das wollen Sie sicher nicht so genau wissen“, erwidert Blond.
„Sie haben einen neuen Auftrag, Blond. In Amerika wurden 2 Atombomben geklaut und bisher wissen wir noch nicht wer dahinter stecken könnte. Den einzigen Anhaltspunkt den wir haben, ist das es zwei waren!“ erzählt „P“.
“2? Also 2 Entführer?” Fragt Blond.
“Ach Blond, hören Sie mir doch einfach mal zu, das ist kein schöner Einstand mit uns. 2 Atombomben natürlich” erzählt ihm „P“ noch mal.
Blond schaut Ihn an und meint: „Ja das erwähnten Sie schon“.
“Gibt es bei Ihnen eigentlich nichts zu trinken?, fragt Blond.
„Ich habe Ihnen ein Ticket nach Boston besorgt, der Flug geht heute Abend 22:30 Uhr und jetzt raus mit Ihnen“ sagt „P“. „Ach so und noch was, ich bin gerade auf Entzug, ich war jahrelang Alkoholiker. Bei mir bekommen Sie nichts zu trinken. So und nun hauen Sie ab. Viel Glück Blond“.

Blond verlässt das Büro. Auf dem Weg zum Fahrstuhl kommt er nochmals bei Moneypenny vorbei und flüstert Ihr ins Ohr: „Heute Nacht wird es leider nichts mit uns beiden aber….“ Noch bevor Blond den Satz zu Ende sprechen kann, hat Ihn Moneypenny schon an den Eiern gepackt und sagt zu Ihm: Schaffen Sie es selbst hinaus oder soll ich Ihnen dabei helfen?
“Hehehehehehe, ähem, danke ich finde den Ausgang selbst”, meint Blond. “Sie werden mich schon noch lieben lernen. Mir kann keiner widerstehen. Ich bin der geilste, schönste….”
Dann ein dumpfer Knall.
“Ach was ich Ihnen noch sagen wollte”, meint Moneypenny. “Bei uns gehen die Bürotüren nach außen auf.”
Ein gequältes Lächeln bringt Blond noch zum Ausdruck, als er sich seinen schmerzenden Kopf reibt, sich die Bürotür noch mal anschaut bevor er die Zentrale verlässt und Richtung Flughafen davon jagt.

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Singelbörse

Es sucht die häßlich, kleine Ulla,
oben Brüste, unten Pulla,
ein Gegenstück zum Lieben lernen.

Da meldet sich auch gleich der Fritze,
flache Brust und unten Ritze,
passend für die kleine Ulla.

Ob diese Liebe ewig lebt,
ein jeder ist nun mal bestrebt,
sein Leben schön zu Leben.

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